In einigen der ausführlichsten Tests Deutschlands präsentieren wir …

soundcore Boom 3i im Test

Der Bluetooth-Lautsprecher, der zum Mittelpunkt von Picknick, Abenteuer und Badespaß werden kann

Von Christoffer Karlsson, zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2026

soundcore Boom 3i auf einem grauen Stein mit Bergen im Hintergrund

Foto: © TheSoundlabs

Soundlabs-Maskottchen in Form eines fröhlichen Affen mit Kopfhörern, der das Soundlabs-Symbol und ein Schild „Soundlabs empfiehlt“ hält
soundcore Boom 3i
soundcore Boom 3i
4,5/5

Als Konkurrent zu JBL sollte der Boom 3i eine starke Option für alle sein, die einen Bluetooth-Lautsprecher für sommerliche Outdoor-Aktivitäten suchen.

Klangqualität 4,6/5
Mobilität 5,0/5
Verarbeitungsqualität 4,1/5
Funktionen 4,3/5
Preis-Leistungs-Verhältnis 4,2/5

Vorteile

  • Mit eigenen EQ-Anpassungen ist der Klang kaum zu schlagen
  • Klein, handlich und für härteren Einsatz gebaut
  • Nützliche App-Funktionen, von denen man vorher nicht wusste, dass man sie braucht
  • Akkulaufzeit auf Augenhöhe mit der Konkurrenz

Nachteile

  • Kein integriertes Mikrofon für Telefongespräche
  • Auf Robustheit und Funktion ausgelegt – nicht auf elegantes Design

Einleitung

soundcore Boom 3i in einem Sandhaufen mit klarem blauem Himmel im Hintergrund

Foto: © TheSoundlabs

Es heißt oft, an der Spitze sei es einsam. Bei Bluetooth-Lautsprechern sitzt allerdings nicht soundcore auf dem Thron – wenig überraschend ist damit JBL gemeint. Vieles, was JBL anfasst, scheint zu Gold zu werden, und das gilt auch für den kleinen, aber kraftvollen Flip 7. soundcore möchte daran offenbar etwas ändern. Mit dem Boom 3i nimmt die Marke den Kampf ernsthaft auf und ist in einigen Bereichen tatsächlich besser.

In diesem Test gehe ich genau auf diese Punkte ein und untersuche im Detail, was der soundcore Boom 3i zu bieten hat – und das ist eine ganze Menge. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Wer einen Bluetooth-Lautsprecher für den Strand sucht, der sich sogar auf ein Bad freut, für den kann der soundcore Boom 3i absolut die richtige Wahl sein.

Preis

  • Bei einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz spricht vor allem die hohe Wasserfestigkeit und die gute Wiedergabe im Wasser für den Boom 3i

Zum Zeitpunkt unseres Tests kostet der soundcore Boom 3i bei Amazon.de rund 90 Euro. Das sind ungefähr 10 Euro weniger als zum Marktstart im Juni 2025. Wir haben allerdings auch schon deutlich stärkere Preisnachlässe gesehen, bei denen der Preis um einige Dutzend Euro gefallen ist.

Im Vergleich mit dem größten Konkurrenten, dem JBL Flip 7, liegt der Boom 3i ungefähr auf demselben Preisniveau. Je nach Angebot kann der Unterschied etwa 10 Euro nach oben oder unten betragen. Ein weiterer populärer Lautsprecher ist der JBL Flip 6, der normalerweise rund 100 Euro kostet. Bei der Leistung kann er allerdings weder mit dem soundcore Boom 3i noch mit dem Flip 7 ganz mithalten.

Verarbeitungsqualität und Design

  • Für Stürze aus mindestens einem Meter Höhe ausgelegt
  • Kann längere Zeit unter Wasser bleiben
  • Langer und verstellbarer Tragegurt

Video: © TheSoundlabs

Optisch weist der soundcore Boom 3i viele Gemeinsamkeiten mit der vorherigen Generation auf. Dabei denke ich vor allem an den soundcore Boom 2 SE. Die passiven Radiatoren sitzen weiterhin an beiden Enden des Lautsprechers, und auch die Tasten befinden sich ähnlich angeordnet auf der Oberseite. Neu hinzugekommen ist allerdings eine Taste zur Steuerung der Lichteffekte.

Ansonsten hat sich einiges verändert. Die Abmessungen sind auf 21 × 8,5 × 7,8 cm geschrumpft, und das Gewicht ist von 1,9 kg auf 830 Gramm gesunken. Trotz der kompakteren Bauform steigt die Ausgangsleistung auf 50 Watt, während der Vorgänger bei 30 Watt lag.

Die größte konstruktive Veränderung ist der Wegfall des Kunststoffgriffs. Er wurde durch einen Stoffgurt ersetzt, der den Lautsprecher leichter und flexibler transportierbar macht. Der Gurt ist lang genug, um den Boom 3i wie eine kleine Tasche quer über den Körper zu tragen.
Der soundcore Boom 3i ist in vier Farben erhältlich: Schwarz, Blau, Grün und Braun. Getestet habe ich die grüne Variante, die eher in Richtung Limettengrün geht und violette Details besitzt.

Die IP-Zertifizierung liegt bei IP68 – der zweithöchsten Schutzklasse, die sich in diesem Zusammenhang erreichen lässt. Damit kann der Lautsprecher längere Zeit unter Wasser bleiben, ohne Schaden zu nehmen. Eine der größten Stärken des soundcore Boom 3i ist allerdings nicht nur, dass er Wasser so gut verträgt. soundcore hat ihn sogar so konstruiert, dass er im Wasser möglichst gut spielt. Nimmt man ihn mit zum Baden, schwimmt er in einer Position, in der die Wiedergabe möglichst wenig beeinträchtigt wird. Während des Tests habe ich genau das ausprobiert und konnte keinen hörbaren Unterschied zwischen der Wiedergabe an Land und im Wasser feststellen. Der Lautsprecher ist außerdem salzwasserbeständig.

soundcore hat sogar daran gedacht, dass sich Sand und anderer Schmutz in kleinen Zwischenräumen sammeln können. In der soundcore-App lässt sich deshalb „Buzz Clean“ aktivieren – eine automatische Reinigungsfunktion für den Boom 3i. Mehr zu Buzz Clean und den übrigen Funktionen folgt weiter unten.

Bei der Detailbetrachtung von Konstruktion und Design wird schnell deutlich, dass Wasserfestigkeit vor Eleganz steht. Die meisten Bauteile bestehen aus Kunststoff. Eine Ausnahme bilden die violetten Enden aus robustem Gummi. Auch die kleinen Füße an der Unterseite und die insgesamt acht Tasten auf der Oberseite sind gummiert.

Neben den Tasten befinden sich die Ösen für den Tragegurt. Der mitgelieferte Gurt ist 168 cm lang und ermöglicht es, den soundcore Boom 3i an abenteuerlicheren Tagen wie eine Umhängetasche zu tragen.

Auf der Rückseite sitzt der USB-C-Ladeanschluss, der durch einen dicken Gummistopfen sehr sorgfältig abgedichtet ist. Ein Ladekabel wird mitgeliefert, ein Netzteil dagegen nicht.

Beim Design bleibt der soundcore Boom 3i relativ schlicht. Die Form erinnert teilweise an JBLs Flip-Lautsprecher. Die Konstruktion wirkt sehr solide und lässt keinen Zweifel daran, dass dieses Modell für den Einsatz im Freien gedacht ist – am Strand, im Wasser, beim Picknick oder auf anderen Ausflügen. Dass der Lautsprecher bei einem Sturz Schaden nimmt, erscheint äußerst unwahrscheinlich. Laut soundcore selbst übersteht der Boom 3i problemlos einen Fall aus einem Meter Höhe. Nach meinem Eindruck gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln.

Funktionen

  • Zahlreiche Funktionen direkt über die Tasten auf der Oberseite oder über die App
  • 9-Band-EQ ermöglicht eine sehr gute Klangabstimmung
Oberseite des soundcore Boom 3i mit acht Tasten und Befestigungen für den Tragegurt

Foto: © TheSoundlabs

Der soundcore Boom 3i bietet viele nützliche Funktionen. Beginnen wir mit den acht Tasten auf der Oberseite.

Von links nach rechts gibt es zunächst die Ein/Aus-Taste, gefolgt von der Bluetooth-Pairing-Taste. Mit Minus wird die Lautstärke reduziert. Die Wiedergabe/Pause-Taste dient zusätzlich zum Titelwechsel: zweimal drücken springt zum nächsten Titel, dreimal drücken zum vorherigen. Plus erhöht die Lautstärke. Mit der Lichttaste wird per einfachem Druck der Lichteffekt gewechselt; hält man sie zwei Sekunden lang gedrückt, wird die Beleuchtung ausgeschaltet. Danach folgt die „PartyCast“-Taste. Damit können mehrere kompatible Bluetooth-Lautsprecher verbunden werden, um dieselbe Audioquelle gleichzeitig wiederzugeben. Zum Schluss gibt es „BassUp“, womit sich der Bass per Tastendruck kräftig verstärken lässt. Je nach Aufstellort kann das durchaus praktisch sein – auf einer großen freien Fläche ohne Wand in der Nähe kann etwas zusätzlicher Bass willkommen sein.

Eine weitere überraschend sinnvolle Funktion wird aktiviert, indem die BassUp-Taste fünf Sekunden lang gedrückt gehalten wird: der Notfallalarm. Sollte man in eine Notsituation geraten und nicht laut rufen können, kann ein solches Signal tatsächlich zum Lebensretter werden. Der Alarm ist mit 102 dB sehr laut, gleichzeitig blinken die Lichteffekte.

Startbildschirm der soundcore-App

Neben den Tasten am Lautsprecher stehen weitere Funktionen in der mobilen soundcore-App zur Verfügung. Sie kann für Android und iPhone heruntergeladen werden.

Equalizer-Seite in der soundcore-App

Die erste Funktion, die nicht direkt über die Tasten am Lautsprecher erreichbar ist, ist der Equalizer. soundcore bietet vier eigene Presets: „Signature“, „Treble Boost“, „Voice“ und „Balanced“. Diese können angepasst und anschließend als eigene EQ-Einstellung gespeichert werden. Zusätzlich lassen sich vollständig eigene Klangprofile über einen 9-Band-EQ erstellen. Beim Hören des Boom 3i habe ich selbst eine V-förmige Abstimmung bevorzugt. Das hängt natürlich stark vom persönlichen Geschmack und auch vom Raum ab, in dem der Lautsprecher spielt. Erfreulich ist, dass der Boom 3i hier viel Spielraum für Anpassungen bietet.

Voice Amplifier in der soundcore-App

Die nächste Funktion ist „Voice Amplifier“. Sie verwandelt den Lautsprecher im Grunde in eine Art Megafon. Hält man in der App eine Taste gedrückt, wird das über das Smartphone-Mikrofon aufgenommene Signal über den Lautsprecher ausgegeben. Grundsätzlich funktioniert das gut, eine leichte Verzögerung macht den Einsatz als echtes Megafon allerdings etwas schwierig. Alternativ lassen sich Aufnahmen erstellen und anschließend in einer Schleife wiedergeben. Diese Variante dürfte in manchen Situationen praktischer sein.

Menü „White Noise“ und „Emergency Alarm“ in der soundcore-App

Als Nächstes folgt „Sound Effects“ mit „White Noise“ und „Emergency Alarm“ – zwei Funktionen an vollkommen entgegengesetzten Enden des Spektrums. Bei White Noise gibt es eine überraschend große Auswahl an beruhigenden Hintergrundgeräuschen, die beispielsweise beim Einschlafen oder einfach als angenehme Geräuschkulisse genutzt werden können. Acht empfohlene Sounds stehen direkt zur Auswahl. Alternativ lässt sich aus insgesamt 62 einzelnen Geräuscheffekten eine eigene Mischung erstellen. Maximal drei Effekte können gleichzeitig kombiniert werden.

Am anderen Ende des Spektrums stehen drei Notfallalarme: „Siren“, „Emergency Whistle“ und „Emergency Alert System“. Die Signale sind sehr laut und können in einer echten Notsituation tatsächlich lebensrettend sein. Wie bereits erwähnt, lässt sich der Alarm außerdem aktivieren, indem die BassUp-Taste fünf Sekunden lang gedrückt gehalten wird.

Menü „Light“ in der soundcore-App

Leicht zu übersehen ist außerdem die Registerkarte „Light“. Dort lassen sich Beleuchtung und Helligkeit anpassen. Zur Auswahl stehen sechs „Beat-Synced Lights“, die im Rhythmus der Musik reagieren, sowie vier „Ambient Lights“ für alle, die eine ruhigere Beleuchtung bevorzugen.

„Buzz Clean“-Meldung in der soundcore-App

Zum Schluss gibt es „Buzz Clean“. Die Funktion nutzt die Vibrationen des Lautsprechertreibers, um Staub, Schmutz und Wasser aus dem Lautsprecher zu lösen.

Unter den Einstellungen lassen sich außerdem Firmware-Updates installieren, eine automatische Abschaltung konfigurieren und die kleinen LEDs oberhalb der physischen Tasten deaktivieren.

Natürlich wird auch der Akkustand in der App angezeigt – dargestellt über fünf Balken.

Akkulaufzeit

  • Bis zu 16 Stunden Wiedergabezeit
  • Bei maximaler Lautstärke sinkt die Laufzeit deutlich
Rezensent mit dem soundcore Boom 3i um den Körper wie eine Umhängetasche

Foto: © TheSoundlabs

Laut soundcore erreicht der Boom 3i bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit. Nach intensiver Nutzung war bei meinem Testgerät schließlich nur noch der letzte Balken der Akkuanzeige übrig. Geschätzt hatte ich bis dahin etwa zehn Stunden Musik abgespielt. Besonders energiesparend war dieser Test allerdings nicht – im Gegenteil. Mehrere Stunden liefen bei hoher Lautstärke, zusätzlich habe ich Funktionen wie „Buzz Clean“ und „Emergency Alarm“ wiederholt ausprobiert. Bei geringerer Lautstärke und zurückhaltender Nutzung der Zusatzfunktionen erscheinen 16 Stunden deshalb absolut erreichbar. Für einen derart kompakten Lautsprecher ist das mehr als ordentlich.

Der JBL Flip 7 wird ebenfalls mit 16 Stunden Laufzeit angegeben. Da wir bei TheSoundlabs bislang keinen ausführlichen Test des Flip 7 durchgeführt haben, können wir allerdings nicht beurteilen, wie genau diese Herstellerangabe in der Praxis erreicht wird.

Klang

  • Der Lautsprecher klingt im Wasser tatsächlich genauso gut wie an Land
  • Mit eigenen EQ-Anpassungen lässt sich eine sehr hohe Klangqualität erreichen
  • Größeres Klangbild, als die kompakte Bauform vermuten lässt
soundcore Boom 3i schwimmend in einem Gewässer mit den Lautsprechern nach oben

Foto: © TheSoundlabs

Trotz der kompakten Bauform hat soundcore 50 Watt Leistung in den Boom 3i gepackt. Sie verteilen sich auf einen ovalen 94-mm-Tieftöner und einen 20-mm-Treiber für Höhen und Mitten. Die mögliche Lautstärke ist bemerkenswert. In meinem Test habe ich in einem Meter Entfernung 102 dB gemessen. Der Lautsprecher kann also nicht nur sehr laut spielen – er klingt dabei auch gut.

Für die Klangbewertung nutze ich wie gewohnt unsere festen Testtitel. Soweit sinnvoll versuchen wir, die vom Hersteller angebotenen EQ-Presets zu verwenden, damit Käufer unsere Einstellungen möglichst einfach nachvollziehen können. Beim Boom 3i habe ich „Balanced“ gewählt, weil dieses Preset für mich die neutralste Abstimmung bietet. Allerdings gibt es hier ein großes Aber: Ich empfehle ausdrücklich, einen eigenen EQ einzustellen. Mit einer individuellen Abstimmung zeigt sich der Boom 3i von seiner besten Seite und klingt tatsächlich beeindruckend gut.

Der erste Titel ist „Chained“ von The xx. Schon zu Beginn wird klar, dass der Boom 3i ein größeres Klangbild erzeugen kann, als die Abmessungen erwarten lassen. Der Bass wirkt überraschend natürlich. Die Breite und Wärme eines größeren Lautsprechers fehlen zwar – physikalisch kann ein derart kompaktes Gehäuse schlicht nicht denselben Tieftonumfang erzeugen –, insgesamt überzeugt die Basswiedergabe aber. Auch die Mitten funktionieren gut; Stimmen und Gitarre kommen sauber zur Geltung. Für einen so kleinen Lautsprecher gibt es hier nichts zu kritisieren. Die Höhen klingen ebenfalls ordentlich, lediglich die Becken könnten etwas deutlicher hervortreten.

Als Nächstes folgt „bad guy“ von Billie Eilish. Auch hier wirkt der Bass überraschend natürlich – weder übertrieben noch zu zurückhaltend. Die Mitten sind ordentlich, obwohl Billies Stimme etwas trüb klingt und teilweise vom Bass überlagert wird. Wie schon bei „Chained“ könnten die Becken stärker hervortreten. Fingerschnipsen und Claps klingen dagegen gut. Man merkt zwar, dass hier ein kleiner Lautsprecher arbeitet, entsprechend müssen die Erwartungen angepasst werden. Der Bass erhält hier die Bestnote: Dass ein Gehäuse dieser Größe einen so überzeugenden Tiefton erzeugt, ist bemerkenswert.

Der letzte Titel ist „I’m Not The Only One“ von Sam Smith, mein persönlicher Favorit unter den Testtracks, weil sich damit Stärken und Schwächen eines Lautsprechers besonders gut herausarbeiten lassen. Als Erstes fällt mir auf, wie überzeugend die Snare klingt. Ihre Resonanz wirkt überraschend korrekt; bei schwächeren Lautsprechern fehlt davon oft fast jede Spur. Auch Sam Smiths Stimme wird sehr gut wiedergegeben. Die Emotionalität kommt klar durch, die Stimme steht weit vorn und erhält viel Raum. Der Bass klingt gut und nimmt nicht mehr Platz ein als nötig. Kritik gibt es vor allem bei den Streichern, die etwas hinter Sams Stimme zurücktreten.

Bei einem Lautsprecher dieser Größe müssen die physikalischen Grenzen selbstverständlich berücksichtigt werden. Gemessen daran macht der soundcore Boom 3i mit unterschiedlichsten Genres einen sehr guten Job – bereits mit dem Preset „Balanced“. Wer wirklich das Maximum aus dem Boom 3i herausholen möchte, sollte den Equalizer selbst anpassen. Dann spielt er ausgesprochen stark.

Fazit

  • Sehr detailreiches und gutes Klangbild gemessen an der kompakten Bauform
  • Ideal für Ausflüge, Strand und abenteuerlichere Tage
  • Bis zu 16 Stunden Wiedergabezeit
  • Kann sogar mit ins Wasser – und fühlt sich dort buchstäblich wie ein Fisch im Wasser
soundcore Boom 3i auf einem großen Stein mit Grün im Hintergrund und „Soundlabs empfiehlt“-Emblem

Foto: © TheSoundlabs

Meine Begeisterung für Anker Innovations und die soundcore-Produkte begann vor einigen Jahren mit dem Hype um die Liberty 3 Pro. Ihre große Stärke war damals die bemerkenswert hohe Klangqualität gemessen am Preis. Seitdem verfolge ich soundcore regelmäßig und kann weiterhin feststellen, dass die Marke gute Produkte zu niedrigen Preisen baut. Der soundcore Boom 3i ist dafür ein gutes Beispiel.

Der Boom 3i ist in erster Linie als stoß- und wasserfester Lautsprecher konzipiert, der gleichzeitig gut klingen soll. Genau das gelingt ihm sehr gut, sodass er problemlos mit anderen Produkten derselben Kategorie konkurrieren kann.

Dank IP68 kann er mit ins Wasser genommen werden und spielt selbst schwimmend überzeugend weiter. Auch längeres Untertauchen verkraftet er. Die stoßdämpfenden Enden zeigen außerdem deutlich, dass der Lautsprecher viele Arten von Stürzen problemlos verkraften wird. Strand, Picknick oder abenteuerlichere Aktivitäten sind damit genau die Einsatzbereiche, für die er gebaut wurde. Nach einem langen Tag lässt sich anschließend Buzz Clean aktivieren, damit das Innere des Lautsprechers von Wasser und Schmutz befreit wird.

Auch der Klang überrascht positiv. Die kompakte Bauform lässt zunächst ein deutlich engeres Klangbild erwarten. Tatsächlich ist der Bass kräftig und sauber produziert, die Mitten leisten gute Arbeit und auch die Höhen sind insgesamt klar ordentlich, auch wenn genau dort meine wenigen klanglichen Kritikpunkte liegen.

Wer einen leichten, handlichen Lautsprecher für den rauen Alltag sucht, der bei allen Ausflügen und Abenteuern dabei sein kann, sollte den soundcore Boom 3i definitiv auch gegenüber bekannteren Marken in Betracht ziehen. soundcore liefert hier erneut ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. BOOM!

Test veröffentlicht: Mai 2026

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