In einigen der ausführlichsten Tests Deutschlands präsentieren wir …

SUPRA NERO-TX2 im Test

Die günstigen NERO-TX2 schlagen die teureren NERO-TX PRO 2nd Gen in einigen Punkten

Von TheSoundlabs, zuletzt aktualisiert am 25. November 2025

SUPRA NERO-TX2 im Ladecase auf einem gefällten Birkenstamm in der Herbstsonne

Foto: © TheSoundlabs

Soundlabs-Maskottchen in Form eines fröhlichen Affen mit Kopfhörern, der das Soundlabs-Symbol und ein Schild „Soundlabs empfiehlt“ hält
SUPRA NERO-TX2
SUPRA NERO-TX2
4,6/5

Obwohl sie rund 30 Euro weniger als die PRO-Version kosten, schneiden die NERO-TX2 in vielen Bereichen genauso gut und teilweise sogar besser ab.

Klangqualität 4,2/5
Komfort 4,9/5
Verarbeitungsqualität 4,9/5
Funktionen 4,0/5
Preis-Leistungs-Verhältnis 5,0/5

Vorteile

  • Beeindruckender Klang für unter rund 90 Euro
  • 100 Stunden Gesamtlaufzeit
  • Kompakt und bequem
  • Multipoint-Verbindung als wichtige Neuerung
  • SUPRA-AUDIO-App mit bis zu drei eigenen EQ-Profilen

Nachteile

  • Das ANC lässt deutlich zu wünschen übrig

Einleitung

Abdruck des SUPRA-NERO-TX2-Ladecases im Eis

Foto: © TheSoundlabs

Als wir vor einiger Zeit die Gelegenheit hatten, die NERO-TX PRO 2nd Gen zu testen, hätten wir nicht im Traum erwartet, dass das deutlich günstigere Modell NERO-TX2 sie in einigen wichtigen Punkten schlagen könnte.

Natürlich sind seit der Einführung der NERO-TX PRO einige Jahre vergangen. Die Technik hat sich weiterentwickelt, und Sound by Sweden hat seine Produkte entsprechend verbessert. Seit Jahren setzt der Hersteller die Messlatte hoch dafür, wie viel Klang und Qualität man zu einem klar bezahlbaren Preis bekommen kann.

Welche Punkte sind also besser? Gibt es Bereiche, in denen die NERO-TX2 schwächer abschneiden? Weiterlesen und erfahren, wie wir die SUPRA NERO-TX2 in diesem ausführlichen Test beurteilen.

Preis

  • Knapp 10 Euro teurer als der Vorgänger
  • Rund 30 Euro günstiger als das PRO-Modell
  • Weitere 10 Prozent Rabatt bei Anmeldung zum Sound-by-Sweden-Newsletter

Der Preis hat sich gegenüber dem Vorgänger etwas verändert. Das Vorgängermodell NERO-TX kostete zum Marktstart rund 80 Euro und blieb seitdem relativ stabil auf diesem Niveau. Der NERO-TX2 startete bei rund 99 Euro, also 19 Euro mehr. Natürlich ist es nie besonders erfreulich, wenn ein Nachfolger teurer wird. Berücksichtigt man Inflation und technische Verbesserungen, wirkt die Erhöhung jedoch nachvollziehbar.

Verglichen mit Konkurrenzprodukten größerer Hersteller sind die NERO-TX2 deutlich günstiger. Für eine ähnliche Qualität bei Klang und Funktionen muss man mindestens 100 Euro mehr einplanen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Tests stand der Black Friday 2025 kurz bevor. Entsprechende Angebote auf der Website von Sound by Sweden konnten den Preis zusätzlich senken. Unabhängig davon bietet die Anmeldung zum Newsletter 10 Prozent Rabatt auf den nächsten Einkauf.

Verarbeitungsqualität, Design und Komfort

  • Gleiche Größe und gleiches Gewicht wie der Vorgänger
  • Physische Tasten sollten mehr Hersteller verwenden
  • IPX5-Schutz gegen Strahlwasser
  • SUPRA AeroTech FRP steht für extreme Haltbarkeit

Video: © TheSoundlabs

Auf den ersten Blick ähneln die SUPRA NERO-TX2 stark ihrem Vorgänger und auch der PRO-Version. Sowohl Ladecase als auch Ohrhörer sind nahezu identisch. Erst bei genauerem Hinsehen fallen die kleinen Veränderungen auf.

Auf der Unterseite jedes Ohrhörers befindet sich ein sehr kleines Gitter, hinter dem ein Mikrofon sitzt. Weiter unten auf dieser Seite beschreiben wir im Abschnitt Gesprächsqualität und Noise Cancelling, wie sich die Mikrofone im Test geschlagen haben.

Abgesehen vom Mikrofoneingang hat sich optisch nur wenig verändert. Das Case besitzt dieselbe matte Oberfläche wie beim Vorgänger, und auch die Ohrhörer sind ähnlich ausgeführt. Daran sehen wir nichts Negatives – warum sollte man ein erfolgreiches Konzept verändern?

Etwas Frust kann anfangs entstehen, weil sich die NERO-TX2 schwieriger aus dem Ladecase nehmen lassen als die NERO-TX PRO. Die Magnete halten die Ohrhörer deutlich stärker fest. Mit etwas Technik funktioniert es jedoch problemlos. Am besten schiebt man die Ohrhörer von hinten leicht nach vorn, sodass sie aus dem Case gleiten, statt sie direkt greifen zu wollen.

Ein Punkt, den wir gern immer wieder hervorheben: Wir lieben es, dass Sound by Sweden weiterhin physische Tasten verwendet. Damit entfällt ein großer Teil des Frusts, den Touchsteuerungen verursachen können – sowohl bei bewusst eingegebenen Klickfolgen als auch bei unbeabsichtigten Berührungen beim Einsetzen, Herausnehmen oder Verstauen. Auf die genaue Bedienung gehen wir weiter unten noch ein.

Da die Bauform unverändert ist, gilt das auch für die Passform. Die Ohrhörer sitzen sicher im Ohr, und die Aufsätze lassen sich in drei Größen von S bis L wählen. Zur Auswahl stehen Silikonaufsätze oder FoamTips. Wer normalerweise Schwierigkeiten hat, In-Ears sicher im Ohr zu halten, könnte mit den NERO-TX2 bessere Chancen haben. Größe und Gewicht machen sie auch für Nutzer interessant, die mit anderen In-Ears häufig Probleme haben.

Beim Treiber bleibt die Größe mit 8 mm ebenfalls unverändert. Die Einheit wurde allerdings von SBS8Dv.1 auf SBS8Dv.3 aktualisiert. Welche Auswirkungen das auf den Klang hat, beschreiben wir im Klangabschnitt.

Die NERO-TX2 sind außerdem wasserbeständig. Während der Vorgänger mit IPX4 gegen Spritzwasser geschützt war, erreichen die NERO-TX2 IPX5 und halten damit Strahlwasser stand. Praktisch bedeutet das, dass sie auch beim Duschen oder in starkem Regen verwendet werden können.

Wie die erste Version der NERO-TX bestehen auch die NERO-TX2 aus einem Luftfahrtverbundwerkstoff. Das ist ein sehr widerstandsfähiges Material, das inzwischen nach drei militärischen Standards zertifiziert ist: MIL-STD-810, NATO STANAG 4370 und DEF STAN 00-35.

Gesprächsqualität und Noise Cancelling

  • SUPRA QUAD Response reduziert Wind- und Umgebungsgeräusche bei Gesprächen
  • Die ENC-Technik reduziert störende Geräusche wirkungsvoll
SUPRA NERO-TX2 auf einem grauen Stein in der Herbstsonne

Foto: © TheSoundlabs

Wie schon bei NERO-TX und der PRO-Version trägt die schlanke Bauform dazu bei, Windgeräusche zu reduzieren, weil die Ohrhörer weniger weit aus dem Ohr herausragen. Zusätzlich hilft Sound by Swedens eigene SUPRA-QUAD-Response-Technik dabei, Gesprächsgeräusche durch Wind, Verkehr und andere Störquellen zu reduzieren.

Die physischen Tasten machen das Annehmen und Ablehnen von Anrufen mit klaren, direkten Klicks angenehm einfach.

In unseren Tests waren wir mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich können die NERO-TX2 bei der Gesprächsqualität in windiger und lauter Umgebung nicht mit den besten kabellosen In-Ear-Kopfhörern mithalten. Für In-Ears unter rund 90 Euro schneiden sie jedoch überraschend gut ab.

Beim aktiven Noise Cancelling liegt die Leistung ungefähr auf dem Niveau, das wir im Einstiegssegment erwarten. Die typische Druck- beziehungsweise „verstopfte Ohren“-Wirkung ist vorhanden. Motorengeräusche und anderes tieffrequentes Rauschen werden reduziert, während ein Teil höherer Frequenzen weiterhin durchkommt. Premiummodelle schaffen es besser, auch diese oberen Frequenzen zu dämpfen und gleichzeitig weniger Druckgefühl zu erzeugen. Im direkten Vergleich mit den NERO-TX PRO 2nd Gen filtert die PRO-Version störende Geräusche etwas besser heraus.

Verglichen mit klassenführenden Modellen wie den Bose QuietComfort Ultra Earbuds II ist der Unterschied deutlich. Andererseits kosten die Bose etwa dreimal so viel wie die SUPRA NERO-TX2.

Funktionen

  • Multipoint-Bluetooth für bequemes Wechseln zwischen Geräten
  • Programmierbare Tasten in der App
  • Eigene EQ-Einstellungen in der App
  • „Meine Kopfhörer finden“-Funktion in der App
SUPRA NERO-TX2 auf einem Fahrradständer aus Stahl

Foto: © TheSoundlabs

Mit Codec-Unterstützung bis 24 Bit und 192 kHz ist die Audiodatenrate, die die NERO-TX2 verarbeiten können, identisch mit NERO-TX und NERO-TX PRO 2nd Gen. Unterschiede gibt es vor allem bei der Empfindlichkeit. Die NERO-TX2 erreichen 106 dB bei 1 kHz, während NERO-TX und NERO-TX PRO 2nd Gen jeweils mit 97 dB bei 1 kHz angegeben werden.

Eine lange erwartete Neuerung im Sortiment von Sound by Sweden ist Multipoint. Damit können die Ohrhörer gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden sein. Wer im Alltag regelmäßig zwischen Computer und Smartphone wechselt, muss dadurch nicht ständig neu koppeln. Während unseres Tests funktionierte Multipoint fehlerfrei. Der Wechsel zwischen Computer und Smartphone verlief nahtlos, ohne Unterbrechungen oder Verbindungsprobleme.

Auch die App bietet mehrere sinnvolle Funktionen, die gegenüber den NERO-TX PRO 2nd Gen verbessert wurden. Besonders erwähnenswert sind „Meine Kopfhörer finden“, programmierbare Tasten und die neue Möglichkeit, eigene EQ-Einstellungen anzulegen.

Die Suchfunktion kann die Ohrhörer auf einer Karte anzeigen. Sie ist allerdings deutlich eingeschränkt, weil die Kopfhörer per Bluetooth verbunden sein müssen. Praktischer ist die Option, einen Suchton abzuspielen. Dabei geben die Ohrhörer ein lautes Signal aus. Der Ton ist natürlich nicht besonders leicht zu hören, aber wenn man genau hinhört, lassen sich die Ohrhörer damit definitiv aufspüren.

Dass Sound by Sweden die physischen Tasten beibehält, gefällt uns ausgesprochen gut. Touchsteuerungen an In-Ears empfinden wir als unbegreifliche Entscheidung. Mit den Tasten lassen sich die meisten Funktionen direkt steuern. Zur Auswahl stehen:

  • Wiedergabe/Pause
  • Vorheriger Titel
  • Nächster Titel
  • Lautstärke –
  • Lautstärke +
  • ANC
  • Transparency Mode
  • Sprachassistent


Aus irgendeinem Grund lassen sich ANC und Transparency Mode nach der Aktivierung nicht vollständig über die Tasten ausschalten. Man kann lediglich zwischen beiden Modi wechseln. Zum vollständigen Deaktivieren muss die mobile App verwendet werden.

Neu ist außerdem die Möglichkeit, den Equalizer individuell anzupassen. Frühere Versionen boten nur neun Presets, inzwischen kann die Abstimmung zusätzlich vollständig nach eigenen Vorlieben verändert werden. Für Nutzer, die je nach Genre unterschiedliche Einstellungen ausprobieren möchten, ist das eine sehr willkommene Erweiterung. Die App erlaubt bis zu drei eigene EQ-Profile zusätzlich zu den neun Presets.

Screenshot der SUPRA-Audio-App mit dem Hauptmenü, in dem „Akkustand“, „Steuerung“, „ANC“, „Equalizer“ und „Meine Kopfhörer finden“ für die SUPRA NERO-TX2 angezeigt werden
Screenshot der SUPRA-Audio-App mit den „EQ-Einstellungen“ für die SUPRA NERO-TX2

Akkulaufzeit

  • 100 Stunden Gesamtlaufzeit (6 Stunden mit den Ohrhörern, 94 Stunden über das Ladecase)
  • 20 Stunden mehr als beim Vorgänger NERO-TX, 20 Stunden weniger als beim NERO-TX PRO 2nd Gen
  • Mehr Laufzeit als die meisten Konkurrenten bieten
SUPRA NERO-TX2 im Ladecase in einem Laubhaufen

Foto: © TheSoundlabs

Laut Hersteller erreichen die SUPRA NERO-TX2 6 Stunden Laufzeit pro Ladung und weitere 94 Stunden über das Ladecase. Diese Angabe gilt bei reiner Bluetooth-Nutzung ohne ANC. In unserem Test lag das Ergebnis nahe an der Herstellerangabe. Die Ohrhörer hielten knapp 6 Stunden durch, bevor der Akku vollständig leer war.

Verglichen mit dem Vorgänger NERO-TX ist das eine Stunde mehr pro Ladung und ungefähr 20 Stunden mehr Gesamtlaufzeit. Gegenüber der PRO-Version sind es dagegen eine Stunde weniger pro Ladung und 20 Stunden weniger insgesamt. Das wirkt nachvollziehbar, da die PRO-Version rund 30 Euro mehr kostet.

Die Ladecases der unterschiedlichen Modelle sehen nahezu identisch aus, was uns vermuten lässt, dass sie tatsächlich identisch sind. Die unterschiedlichen Laufzeiten dürften daher vor allem mit dem Energieverbrauch der jeweiligen Ohrhörer zusammenhängen.

Im Notfall lässt sich das Ladecase sogar als Powerbank verwenden. Einen großen Akkuschub darf man nicht erwarten, doch nach ungefähr 15 Minuten Laden ist der Akkustand des Smartphones um einige Prozentpunkte gestiegen.

Klang

  • Überraschend guter Klang – in einigen Bereichen besser als die PRO-Version
  • Der Bass beeindruckt am meisten
  • Gut strukturiertes Klangbild
  • Eigene EQ-Einstellungen möglich
SUPRA NERO-TX2 in der Sonne auf einem gefrorenen Tischtennistisch

Foto: © TheSoundlabs

Am meisten beeindruckt haben uns bei den SUPRA NERO-TX2 das Klangbild und dessen Qualität. Wir hätten nicht im Traum erwartet, dass die NERO-TX2 mit den NERO-TX PRO 2nd Gen mithalten könnten – geschweige denn sie in einzelnen Bereichen übertreffen. Die PRO-Version haben wir vor einiger Zeit getestet.

Während unseres Tests konnten wir die SUPRA NERO-TX2 immer wieder direkt mit den NERO-TX PRO 2nd Gen vergleichen. In mehreren Bereichen der Klangqualität schneiden die NERO-TX2 mindestens genauso gut ab, teilweise sogar bei den Höhen, auch wenn dort noch ein leichter Nachlauf vorhanden ist. Das sagt viel über die NERO-TX2 aus, denn der Klang der PRO-Version hatte uns bereits sehr gut gefallen.

Statt uns weiter in Vorreden zu verlieren, kommen wir zu unseren üblichen Testtiteln.

Den Anfang macht „15 Step“ von Radiohead. Der Titel kann auf schwächeren Kopfhörern schnell wie ein einziges Durcheinander klingen. Mit den NERO-TX2 wirkt er dagegen detailliert und präzise. Sowohl Bass als auch Höhen überzeugen, auch wenn die Höhen noch leicht nachlaufen. Die Stimme in den Mitten kommt gut zur Geltung, allerdings nicht ganz so präsent wie bei den NERO-TX PRO 2nd Gen. In Bass, Höhen und Separation schlagen die günstigeren NERO-TX2 die PRO-Version sogar. Dass eine derart gute Wiedergabe bei diesem Preis möglich ist, ist bemerkenswert.

Als Nächstes folgt „Wouldn’t Have It Any Other Way“ von The Streets, ein sehr basslastiger Titel, bei dem andere Frequenzbereiche schnell untergehen können. Die NERO-TX2 sind deutlich bassbetont – sogar stärker als die PRO-Version. Hier wirkt der Tiefton beinahe etwas überproduziert, was vor allem zulasten des Klaviers geht. In dieser Preisklasse ist das allerdings beinahe ein Luxusproblem, das vor allem Hörer stören dürfte, die eine möglichst natürliche Abstimmung suchen. Ansonsten klingt der Bass sehr gut, ebenso die Höhen, auch wenn bei der Snare ein leichter Nachlauf hörbar ist.

Wie deutlich wird, sprechen wir hier bereits über kleine Details. Dass eine solche Detailkritik bei In-Ears unter rund 90 Euro überhaupt sinnvoll ist, fühlt sich fast luxuriös an. Bei manchen anderen günstigen Kopfhörern, die wir getestet haben, waren einzelne Frequenzbereiche kaum sauber voneinander zu unterscheiden. Solche Feinheiten diskutieren wir normalerweise eher bei deutlich teureren Modellen.

Beim letzten Testtitel, „I’m Not The Only One“ von Sam Smith, zeigt sich, dass die SUPRA NERO-TX2 bei akustisch geprägter Musik besonders stark sind. In diesem Punkt ähneln sie den NERO-TX PRO 2nd Gen, auch wenn die PRO-Version hier noch etwas besser abschneidet. Der Bass kann stellenweise leicht dominieren, klingt aber sehr klar und natürlich. Die Höhen sind sehr gut und geben Snare und Becken sauber wieder. Auch die Mitten überzeugen, insbesondere Sam Smiths Stimme, die kristallklar hervortritt. In einzelnen Passagen werden die Streicher jedoch etwas vom Bass überlagert. Genau hier besitzt die PRO-Version Vorteile durch ihre besseren Mitten.

Unterm Strich wirkt es fast absurd, eine derart gute Klangqualität für unter rund 90 Euro zu bekommen. Wir können uns kaum vorstellen, dass andere Hersteller in dieser Preisklasse etwas Vergleichbares anbieten können.

Fazit

  • Außergewöhnlich guter Klang fürs Geld
  • Kräftiger Bass und gut definierte Höhen
  • Großer Funktionsumfang
  • Sehr gute Akkulaufzeit
SUPRA NERO-TX2 auf einem Eichentisch mit „Soundlabs empfiehlt“-Emblem

Foto: © TheSoundlabs

Die SUPRA NERO-TX2 haben uns während der rund vierwöchigen Testphase stark beeindruckt. Am meisten überzeugt die Klangqualität. Sie kann problemlos mit Kopfhörern mithalten, die doppelt so viel kosten – in einzelnen Fällen sogar mit Modellen zum Dreifachen des Preises.

Der Bass ist kräftig und druckvoll, sogar noch stärker als bei den NERO-TX PRO 2nd Gen. In einigen Titeln kann er deshalb etwas zu dominant werden. Wer viel Bass mag und das als wichtiges Kaufkriterium sieht, sollte die SUPRA NERO-TX2 definitiv in Betracht ziehen.

Auch die Höhen wurden gegenüber den NERO-TX PRO 2nd Gen verbessert. Becken und Snare klingen klar und sauber, während der bei der PRO-Version teilweise hörbare Nachlauf reduziert wurde.

Weil der Bass so kräftig abgestimmt ist, kann er gelegentlich die Mitten etwas zurückdrängen. Dass wir bei derart günstigen kabellosen In-Ears überhaupt auf diesem Detailniveau diskutieren können, spricht allerdings klar für die NERO-TX2.

Es ist schwierig, überhaupt Schwächen zu finden. Für Käufer, die In-Ear-Kopfhörer für unter 100 Euro suchen, sprechen wir eine klare Empfehlung für die SUPRA NERO-TX2 aus.

Test veröffentlicht: November 2025

Related Posts