Von TheSoundlabs, zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2026
Foto: © TheSoundlabs

Mit gutem Klang, leicht verständlichen Einstellungen und nützlichen Funktionen wollen die Nothing Ear (3a) die In-Ears für alle sein, die sich auf dezente Weise etwas von der Masse abheben möchten.
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Sich in einem Markt durchzusetzen, der so voll mit Alternativen ist wie der Markt für In-Ear-Kopfhörer, ist alles andere als einfach – und auf globaler Ebene erst recht nicht. Nothing gehört zu den Herstellern, denen genau das gelungen ist, obwohl das Unternehmen erst 2020 gegründet wurde. Das neue Modell Nothing Ear (3a) knüpft an den Vorgänger Nothing Ear (a) an, übernimmt viele Gemeinsamkeiten, bringt aber auch einige deutliche Änderungen mit.
Laut Nothing fallen die Unterschiede zwischen (3a) und (a) erheblich aus. Eine der größten Änderungen betrifft den dynamischen Treiber, der von 11 auf 12 Millimeter gewachsen ist und bis zu 5 dB mehr Bass liefern soll. Auch die EQ-Einstellungen wurden erweitert, damit sich das Klangbild flexibler an Musikgenre und persönlichen Geschmack anpassen lässt.
Mit den neuen Funktionen „Audio Snapshot“ und „Call Recording“ lassen sich durch Zusammendrücken des jeweiligen Ohrhörers Gespräche oder bis zu eine Minute des gerade wiedergegebenen Audios aufzeichnen. Sogar bis zu 30 Sekunden vor dem eigentlichen Start der Aufnahme können gespeichert werden, damit wichtige Momente nicht verloren gehen.
Auf dem Papier liefern die Nothing Ear (3a) damit innovative Funktionen und ein verbessertes Klangerlebnis gegenüber dem Vorgänger und halten mit einer Entwicklung Schritt, die sich derzeit rasant bewegt.
Schauen wir uns an, wie gut sie sich in der Praxis tatsächlich schlagen.
Die Nothing Ear (3a) kamen im Juli 2026 für rund 120 Euro auf den Markt. Damit sind sie eine preiswerte Option in einem Segment, in dem es an Konkurrenz keineswegs mangelt. Interessant ist, dass der ältere Nothing Ear (a) zum Marktstart genau gleich viel kostete. Da die Ear (3a) gegenüber dem Vorgänger eine klare Weiterentwicklung darstellen, ist das eindeutig positiv.
Auch im Vergleich mit ähnlichen Konkurrenzmodellen stehen die Nothing Ear (3a) gut da. Zu den beliebtesten Modellen in einer ähnlichen Preisklasse gehören die Apple AirPods 4 und die JBL Live Beam 3. Beide richten sich allerdings an etwas andere Zielgruppen: Die AirPods 4 verzichten auf Silikonaufsätze und sprechen vor allem Apple-Nutzer an, während die Live Beam 3 mit ihrem zurückhaltenden Design eher auf eine möglichst breite Zielgruppe zielen.
Wie stark der Preis der Nothing Ear (3a) künftig fallen wird, bleibt abzuwarten. Beim Nothing Ear (a) dauerte es etwa vier Monate, bis der Preis unter rund 90 Euro sank. Ob die Ear (3a) eine ähnliche Entwicklung nehmen, wird sich zeigen. Es würde uns allerdings überraschen, wenn sie bei kommenden Amazon Prime Days oder am Black Friday nicht zeitweise deutlich günstiger angeboten würden.
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Nothing folgt bei seinen In-Ear-Kopfhörern schon seit Jahren einer klaren Designsprache, die von Generation zu Generation eher verfeinert als grundlegend verändert wird. Die Nothing Ear (3a) bilden da keine Ausnahme.
Die erste sichtbare Änderung betrifft das Ladecase. Vieles ist vertraut, doch die Ecken sind weicher gestaltet, damit das Case natürlicher und angenehmer in der Hand liegt. Die einzelne LED des Ear (a) wurde außerdem durch drei LEDs ersetzt. Auf deren Funktionen gehen wir weiter unten genauer ein.
Das Case ist weiterhin unverwechselbar und vermittelt sofort: „Das sind Nothing-Kopfhörer.“ Deshalb ist leicht nachvollziehbar, warum Nothing an dieser Designsprache festhält. Sie wirkt reduziert, modern und fällt Menschen auf, die das Case zum ersten Mal sehen. Auch die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig; man merkt deutlich, dass das Case von einem etablierten Hersteller stammt. Gemessen haben wir 65 × 49 × 23 mm, das Case wiegt ohne Ohrhörer 41 Gramm. Damit ist es in jede Richtung ein paar Millimeter größer als beim Vorgänger und etwa ein Gramm schwerer.
Die Ohrhörer selbst sind fast identisch groß wie beim Vorgänger, die Unterschiede liegen lediglich bei etwa ±0,3 mm. Auch das Gewicht ist nahezu gleich: Die Nothing Ear (3a) wiegen 4,53 Gramm pro Ohrhörer, die Nothing Ear (a) 4,6 Gramm. Die Qualität ist hoch, ohne allerdings außergewöhnlich zu wirken.
Jeder Ohrhörer besitzt drei Mikrofone, die innen, an der Unterseite und am unteren Ende des Stiels sitzen. Gemeinsam unterstützen sie das aktive Noise Cancelling und sorgen für eine verbesserte Gesprächsqualität.
Nothing bleibt außerdem bei Touchsensoren, die durch Zusammendrücken statt durch simples Antippen bedient werden. Diese Lösung vermittelt beim Steuern tatsächlich etwas mehr Kontrolle als klassische, oft unpräzise Touchflächen.
Im Inneren wurde der Treiber von 11 auf 12 mm vergrößert. Laut Nothing soll das bis zu 5 dB mehr Bass ermöglichen. Zusätzlich verwendet Nothing eine PMI-Membran, die Instrumente und Stimmen klarer herausarbeiten soll. Jeder Ohrhörer besitzt außerdem 16 MB integrierten Speicher für die Funktionen Audio Snapshot und Call Recording.
Da die Form der Ohrhörer praktisch mit dem Vorgänger identisch ist, ist auch die Passform dieselbe. Wer bereits Nothing Ear (a) getragen hat und über ein Upgrade nachdenkt, weiß also, welche Passform ihn erwartet. Neu ist, dass Nothing nun auch Ohrstöpsel in Größe XS beilegt. Beim Vorgänger waren lediglich S, M und L enthalten. Das zeigt, dass Nothing auf seine Kunden hört, denn mit Sicherheit gab es Wünsche nach einer kleineren Größe für kleinere Gehörgänge.
Die Nothing Ear (3a) sitzen angenehm im Ohr und dichten gut gegen die Umgebung ab. Gleichzeitig ist die Passform nicht außergewöhnlich. Wer mit klassischen In-Ears mit Stiel grundsätzlich gut zurechtkommt, wird auch mit den Nothing Ear (3a) keine Probleme haben.
Neu ist außerdem die Farbauswahl: Schwarz, Weiß, Gelb und nun auch Rosa. Die Stiele bleiben transparent und geben weiterhin den Blick auf Teile der Konstruktion frei.
Sowohl Ohrhörer als auch Ladecase besitzen eine IP54-Zertifizierung. Damit sind sie gegen Staub geschützt und halten Spritzwasser aus verschiedenen Richtungen stand – in der Praxis also jeder Form von Schweiß und Regen.
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Mit insgesamt vier Mikrofonen für das Noise Cancelling und zwei Mikrofonen für die Gesprächsübertragung ähneln die Nothing Ear (3a) den meisten anderen Modellen in dieser Preisklasse. Auch der Vorgänger besaß dieselbe Mikrofonbestückung. Da wir diesen nicht getestet haben, können wir allerdings nicht beurteilen, ob die Ear (3a) besser oder schlechter abschneiden.
Fest steht jedoch, dass die Mikrofone unabhängig von der Umgebung klar verständliche Sprache liefern. Wir haben die Kopfhörer sowohl in extrem lauter als auch in sehr windiger Umgebung getestet und konnten uns jederzeit verständlich machen. Unter den schwierigsten Bedingungen klang die Stimme teilweise etwas verfremdet, aber nie so stark, dass die Gegenseite uns nicht mehr verstehen konnte. In ruhiger Umgebung ist die Gesprächsqualität gut, mit einer leicht blechernen Tendenz.
Beim aktiven Noise Cancelling liegen die Ear (3a) über mehreren anderen Modellen, die wir in dieser Preisklasse getestet haben. Der typische Druck- oder „Vakuum“-Effekt fällt sehr gering aus, während die Geräuschunterdrückung über weite Teile des Frequenzspektrums überzeugend arbeitet. Besonders positiv fällt auf, dass die Ear (3a) auch höhere Frequenzen besser reduzieren als viele andere Modelle aus dem oberen Einstiegssegment.
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Die wichtigsten Neuerungen der Nothing Ear (3a) sind „Audio Snapshot“ und „Call Recording“. Letzteres ist zum Zeitpunkt unseres Tests nur in bestimmten Regionen verfügbar. Mit Audio Snapshot lässt sich bis zu eine Minute des gerade wiedergegebenen Audios speichern – egal ob Podcast, Musik oder beispielsweise eine Vorlesung mit wichtigen Informationen. Besonders clever ist, dass sogar bis zu 30 Sekunden vor dem eigentlichen Start der Aufnahme gespeichert werden können, sodass man nicht erst zurückspulen muss. Mit Call Recording lassen sich Telefongespräche, Videokonferenzen oder auch persönliche Meetings bis zu zwei Stunden lang aufzeichnen. Bei Telefon- oder Videoanrufen werden die anderen Teilnehmer darüber informiert, dass eine Aufnahme gestartet wurde.
Die Aufnahmen werden anschließend mit der Nothing-X-App synchronisiert. Dort lassen sie sich teilen, wiedergeben, bearbeiten, in der Wiedergabegeschwindigkeit verändern und sogar transkribieren. Käufer der Ear (3a) erhalten drei Monate kostenlosen Zugang zu „Pro Transcription“ mit bis zu 120 Minuten Transkription pro Monat.
Neu sind außerdem drei übereinander angeordnete LEDs am Ladecase, die Akkustand und Status des Gehäuses leichter sichtbar machen.
Neben der Touchbedienung – die etwas besser funktioniert als klassisches Touch, aber weiterhin alles andere als gut ist; physische Tasten sind nach wie vor deutlich überlegen – gibt es einen In-Ear-Sensor, der erkennt, ob sich der jeweilige Ohrhörer im Ohr befindet. Diese Sensoren arbeiten überraschend präzise. Während unseres Testzeitraums kam es nur sehr selten vor, dass die Wiedergabe startete, obwohl sich ein Ohrhörer in der Tasche oder in der Hand befand.
Die zugehörige Nothing-X-App lässt sich über Google Play oder den App Store herunterladen. Sämtliche Einstellungen und Funktionen sind direkt von der Startseite aus erreichbar. Den Anfang macht „Noise Cancelling“. Hier lässt sich zwischen Aus, Transparenzmodus und Noise Cancelling wählen. Für ANC stehen außerdem die Stufen Niedrig, Mittel, Hoch und Adaptiv zur Verfügung.
Die nächste Einstellung ist „Spatial Audio“. Sie soll dem Klang mehr Raum und Luft verleihen. Nach unserem Eindruck ist das eher eine Spielerei als eine Funktion mit großem Alltagsnutzen, könnte aber bei Filmen oder Spielen durchaus einen stärkeren räumlichen Eindruck erzeugen.
Unter „Recordings“ werden Audio Snapshots und Call Recordings angezeigt. Call Recording wird zum Zeitpunkt unseres Tests in den nordischen Ländern nicht unterstützt und konnte von uns deshalb nicht bewertet werden. Audio Snapshots funktionieren dagegen und machen ihren Job relativ gut. Wir haben Ausschnitte aus aufgezeichneten Meetings verwendet, um die Transkription zu testen. Da Audio Snapshots maximal 60 Sekunden lang sein können, lässt sich die Funktion nur begrenzt bewerten. Bei unseren Aufnahmen erreichte die Transkription jedoch eine Genauigkeit von 99,44 Prozent in ruhiger, kontrollierter Umgebung und rund 86 Prozent in deutlich unruhigerer Umgebung mit mehreren Personen, die sich teilweise ins Wort fielen.
Im Equalizer kann zwischen „Simple“, „Advanced“ und „Explore“ gewechselt werden. Das ist eine gute Aufteilung, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern ermöglicht, eine passende Abstimmung zu finden. „Simple“ bietet einen sehr visuellen Equalizer mit den Optionen „Balanced“, „More Bass“, „More Treble“, „Voice“ und „Custom“. Unter „Custom“ lassen sich Bass, Mitten und Höhen besonders einfach anpassen. „Advanced“ bietet einen klassischen 8-Band-EQ. Dieser lässt sich angenehm bedienen, und die Möglichkeit, letzte Änderungen rückgängig zu machen, ist ein nützliches Detail. Unter „Explore“ können über Nothing Playground EQ-Profile anderer Nutzer ausprobiert werden; die beliebtesten erscheinen zuerst.
Unter „Controls“ wird festgelegt, welche Aktionen die Pinch-Gesten auslösen. Zur Auswahl stehen Doppeldruck, Dreifachdruck, „Drücken und halten“, „Doppelt drücken und halten“ sowie „beide Ohrhörer drücken“. Damit lassen sich unter anderem nächster Titel, vorheriger Titel, Sprachassistent, Noise Control, Lautstärke erhöhen oder senken, Audio Snapshot sowie Mikrofon stumm/an während eines Gesprächs steuern.
Eine weitere inzwischen weit verbreitete Funktion ist der „Low Latency Mode“. Er reduziert die Audioverzögerung und ist vor allem beim Gaming nützlich, wenn die Latenz möglichst niedrig bleiben soll.
Darüber hinaus gibt es Einstellungen für Multipoint, Klangqualität, Aktivierung oder Deaktivierung des In-Ear-Sensors, einen Passformtest, „Find My Earbuds“ sowie Firmware-Updates.
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Ohne ANC erreichen die Nothing Ear (3a) bis zu 10 Stunden Laufzeit mit den Ohrhörern. Mit aktiviertem ANC sind es 6 Stunden. Im selben Preisbereich finden sich beliebte Alternativen wie die Apple AirPods 4 mit 5 Stunden Laufzeit und die Sony WF-C700N mit 10 Stunden.
Gegenüber dem Vorgänger Nothing Ear (a) fällt die Laufzeit sehr ähnlich aus. Die Ear (3a) halten rund 0,5 Stunden länger durch.
Zusammen mit dem Ladecase kommen die Nothing Ear (3a) auf bis zu 42 Stunden. Das ist ein guter Wert und reicht für viele Stunden Nutzung, ohne ständig an den Akkustand denken zu müssen.
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Als es wieder einmal zum vielleicht wichtigsten Teil unserer Tests ging, war unsere erste Reaktion erfreulich: Wir wollten sofort andere von uns getestete In-Ears hervorholen, um den Klang direkt zu vergleichen. Dafür griffen wir zu einigen unserer persönlichen Favoriten des vergangenen Jahres: Xiaomi Buds 5 Pro, SUPRA Nero-TX Pro (2nd Gen) und soundcore Liberty 5 Pro Max. Diese Modelle erreichten in unseren Klangtests im Durchschnitt 4,4 von 5 Punkten und dienten damit als gute Referenz dafür, wo sich die Nothing Ear (3a) einordnen könnten.
Denn die Nothing Ear (3a) klingen gut – besser, als wir es von In-Ears dieser Preisklasse normalerweise erwarten. Unser einziger spontaner Kritikpunkt vor den ersten EQ-Anpassungen war der zu dominante Bass. Das ist in diesem Preisbereich inzwischen eher Regel als Ausnahme. Mit Sicherheit richtet man sich hier an eine jüngere Zielgruppe, für die kräftiger Tiefbass besonders wichtig ist. Wenn man diese Erwartung direkt ab Werk erfüllen kann, ist das nachvollziehbar.
Zum Glück bietet Nothing zahlreiche EQ-Möglichkeiten – sowohl für Nutzer, die eine einfache und verständliche Bedienung bevorzugen, als auch für erfahrenere Hörer, die einen klassischen Equalizer nutzen möchten.
Mit etwas reduziertem Bass und leicht angehobenen Mitten und Höhen gingen wir an unsere üblichen Testtitel. Den Anfang macht „15 Step“ von Radiohead. Der komplexe Einstieg trennt kompetente Kopfhörer schnell von weniger guten – und die Nothing Ear (3a) gehören zur ersten Gruppe. Auffällig ist zunächst, wie viel Raum der Bass bekommt. Um näher an die vom Produzenten beabsichtigte Balance zu kommen, muss er deutlich abgesenkt werden. An sich klingt der Bass gut, mit viel Tiefe und etwas Dynamik. Die Höhen sind klar, jeder Beckenschlag wirkt sauber und gut aufgelöst. Am meisten kämpfen die Mitten: Die Stimme klingt zwar relativ natürlich, wirkt aber etwas zurückgenommen und schlank.
Als Nächstes hören wir „Wouldn’t Have It Any Other Way“ von The Streets. Bei einem Titel mit ohnehin sehr tiefem Bass kann ein bassbetonter Kopfhörer schnell zu viel des Guten liefern. Die Nothing Ear (3a) liegen selbst mit deutlich reduziertem Bass nahe an dieser Grenze. Der Tiefton nimmt zu viel Raum ein, klingt dabei aber weiterhin gut – knackig, schnell und kontrolliert. Trotz der Bassmenge bekommen die Höhen genügend Platz. Becken, Snare und Triangel sind klar hörbar, wirken knackig und detailreich und sind für diese Preisklasse mehr als ordentlich. Erneut sind die Mitten der schwächste Bereich. Die Stimme klingt ordentlich und besitzt brauchbare Dynamik. Beim Klavier wird das Problem deutlicher: Der Bass greift in den Bereich hinein, in dem sich das Klavier behaupten muss, wodurch es etwas eingeengt und weit hinten wirkt.
Bei „I’m Not The Only One“ von Sam Smith wird deutlich, dass die Nothing Ear (3a) für ihre Preisklasse gut abschneiden, gleichzeitig aber bei Separation, Dynamik und Tiefe etwas vermissen lassen. Kurz gesagt klingt die Wiedergabe leicht komprimiert. Trotzdem klingen alle Frequenzbereiche gut. Der Bass reicht tief und klingt natürlich. Die Stimme ist gut, könnte aber mehr Dynamik und Tiefe besitzen. Die Streicher bekommen – ähnlich wie das Klavier in anderen Titeln – zu wenig Raum und liegen weiter hinten im Mix. Die Drums klingen dagegen natürlich und besitzen gute Resonanz.
Zum Abschluss dieses Abschnitts möchten wir noch auf die maximale Lautstärke hinweisen. Für die meisten Nutzer reicht sie problemlos aus, es wird aber definitiv Käufer geben, denen die maximale Lautstärke zu niedrig erscheint.
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Der Markt für kabellose In-Ear-Kopfhörer in der Preisklasse der Nothing Ear (3a) ist extrem umkämpft. Die entscheidende Frage lautet deshalb, ob für die Ear (3a) überhaupt Platz ist – und wir glauben, dass die Antwort ja lautet.
Was die Nothing Ear (3a) besonders macht, ist nicht unbedingt der Klang. Der ist gut, aber einige Konkurrenten in derselben Preisklasse können es etwas besser. Auch die Funktionen allein sind nicht einzigartig. Gespräche aufzeichnen zu können ist zwar längst nicht bei allen Herstellern selbstverständlich, wird aber zunehmend verbreiteter. Dass „Call Recording“ zum Zeitpunkt unseres Tests in den nordischen Ländern nicht unterstützt wird, nimmt diesem Punkt zusätzlich etwas von seiner Besonderheit.
Was die Nothing Ear (3a) aus unserer Sicht wirklich eigenständig und attraktiv macht, ist das Design. Hier steckt mehr als genug Charakter drin. Wer nicht einfach der Masse folgen möchte und kein Problem damit hat, mit einem jugendlich gestalteten Paar In-Ears etwas aufzufallen, macht mit den Ear (3a) alles richtig.
Optisch ähneln sie dem Vorgänger stark, bieten aber bessere Klangqualität und verbessertes aktives Noise Cancelling. Da Nothing den Preis gleichzeitig auf demselben Niveau wie beim Ear (a) gehalten hat, sind die Ear (3a) aus unserer Sicht die eindeutig bessere Wahl.
Test veröffentlicht: Juli 2026
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